3. Treffen der Absolventen der Medizinischen Universität Altai

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3. Treffen der Absolventen der Medizinischen Universität Altai


Wieder war es so weit! Am 12. Juni 2004 trafen sich die Absolventen der Medizinischen Universität Altai am Tag der Mediziner. Diesmal fand das Treffen in einer der schönsten Städte der Welt statt, nämlich in Dresden.


Zur Erinnerung: Das erste Treffen fand 2002 in Heidelberg statt, das zweite 2003 in Bonn. In diesem Jahr wurde das Treffen wieder von Herrn Dr. Trott, ehemaliger Dekan der Medizinischen Universität Altai und heute tätig als Facharzt für Chirurgie im Sankt Josefs Krankenhaus in Heidelberg, Frau Dr. Kneip, Geschäftsführerin der Hartmannbund-Stiftung "Ärzte helfen Ärzten", sowie von Frau Dr. Härtwig, Direktorin der Kulturakademie Dresden, bei der die Hauptlast lag., vorbereitet.

Das Treffen begann offiziell um 15.00 Uhr mit einer, Dank der guten Verbindungen von Frau Dr. Härtwig, hervorragenden Fortbildungsveranstaltung, organisiert von Herr OA Dr. Lohmann vom Städtischen Klinikum Dresden-Friedrichstadt. Die Fortbildungsthemen waren
  • Effektive interdisziplinäre, internistisch-chirurgische Behandlung biliopankreatitischer Erkrankungen (Dr. Bulang, Städtisches Klinikum Dresden-Friedrichstadt)
  • Aktuelle Pulmologie Bewertung von Lungenfunktionstesten - normale "pathologische" Befunde (Dr. Heberling, Städtisches Klinikum Dresden-Friedrichstadt und
  • Hepatologie-Update Therapieoptionen bei bisher schicksalhaften Leberkrankheiten, OA Dr. Lohmann, Städtisches Klinikum Dresden-Friedrichstadt)

Nach der Fortbildung der 72 Ärztinnen und Ärzten ging es zu dem "gemütlicheren" Teil des Treffens über. Ein sehr gutes Buffet wartete ab 19.00 Uhr in einem festlich geschmückten Raum auf die Teilnehmer. Die Gemütlichkeit wurde allerdings ein wenig genommen, da Frau Dr. Härtwig und Frau Dr. Kneip über die seit dem 2.Januar 2002 gesetzlich vorgeschriebene Gleichwertigkeitsprüfung zur Erlangung der Approbation referierten. Viele der anwesenden Ärztinnen und Ärzte müssen diese Prüfung, die dem mündlichen Teil des dritten Staatsexamens entspricht, noch absolvieren, wobei die Studienzeit bei dem größten Teil viele Jahre zurückliegt. Sogar einige Ärzte, die bereits in Deutschland die Facharztprüfung bestanden haben, müssen noch diese Gleichwertigkeitsprüfung ablegen, wenn sie weiter ärztlich tätig sein wollen. Immer wieder wurde die bange Frage gestellt, ob diese Prüfung überhaupt noch zu schaffen sei. Die Direktorin der Kulturakademie und die Geschäftsführerin der Hartmannbund-Stiftung "Ärzte helfen Ärzten" konnten die größte Sorge nehmen, indem sie auf die von der Stiftung finanzierten und von der Kulturakademie durchgeführten vierwöchigen Seminare zur Vorbereitung auf die Gleichwertigkeitsprüfung und deren Erfolg hinwiesen, hatten doch Teilnehmer an dem Seminar, die bereits einmal die Prüfung nicht bestanden hatten, nach Besuch des Kurses in Dresden nun die Gleichwertigkeitsprüfung erfolgreich bestanden. Das Wissen um die Finanzierung durch die Hartmannbund-Stiftung war für die meisten Ärzte ohne Approbation von großer Bedeutung, da diese zur Zeit noch von der Sozialhilfe leben und erst die Approbation ihnen dazu verhilft, eine bezahlte Stelle zu bekommen. Dass diejenigen, die bereits Geld verdienen, nicht in den Genuss einer kostenlosen Seminarteilnahme kommen können, war für alle Beteiligten eine Selbstverständlichkeit.


Während noch viele Einzelgespräche stattfanden, wurde die Stimmung ausgelassen und viele schwangen bei Lifemusik zu heimatlichen Klängen das Tanzbein. Kosten entstanden für die Veranstaltung lediglich für die Teilnehmer, die allesamt Reisekosten, Unterkunft und Verpflegung selbst zahlten. Dies war für die einzelnen finanziell auch nur möglich, da es Frau Dr. Härtwig gelungen war, Unterkunft und Buffet zu einem enorm niedrigen Preis zu besorgen.


Alle Anwesenden waren zum Schluss der einhelligen Meinung, dass diese Treffen fortgeführt werden müssen...


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