Ein Beispiel aus der Praxis

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Ein Beispiel aus der Praxis


In der letzten Ausgabe des Magazins hatten wir einen Aufruf der Stiftung „Ärzte helfen Ärzten“ abgedruckt. Ein Beispiel aus der Praxis zeigt, was die vor 48 Jahren gegründete Stiftung leistet.

„Vor circa zehn Jahren wandte sich die damals 18-jährige Daniela an uns. Sie und ihr kleiner Bruder waren zuvor Vollwaisen geworden“, berichtet Dr. Helene Kneip, Geschäftsführerin der Stiftung. Das Schicksal meinte es nicht gut mit Daniela und ihrem kleinen Bruder Tim. Erst war der Vater kurz nach der Praxisgründung hochverschuldet verstorben und kurz danach auch noch die Mutter. Daniela und ihr Bruder taten beherzt das Richtige. Sie gingen in das HB-Haus in Bonn und standen vor Dr. Kneip, die ihnen dank der Unterstützung durch viele Spender helfen konnte. Zwar sorgte sich auch das Jugendamt um die beiden Kinder und veranlasste, dass sie in Pflegefamilien kamen, aber auch die Stiftung half dabei, dass die beiden Vollwaisen das Leben etwas leichter nehmen konnten.

Die finanzielle Unterstützung machte es möglich, dass auch besondere Wünsche von Zeit zu Zeit erfüllt werden konnten. So konnte Daniela zum Beispiel ihren ersten Computer kaufen. Eine Investition in die Bildung der jungen Frau, die sich gelohnt hat: Heute ist Daniela Lehrerin an einem Gymnasium. „Der Kontakt zur Stiftung reißt nicht ab, heute spendet Daniela von Zeit zu Zeit und meldet sich regelmäßig. So hat sie auch dieses Jahr wieder zu meinem Geburtstag angerufen“, freut sich Dr. Helene Kneip und ergänzt, dass „ nicht zuletzt diese langfristige Verbundenheit, die nicht nur Daniela spürt und lebt, sondern auch andere Betroffene, den Nutzen und die Bedeutung der Stiftung unterstreicht.“

Die HB-Stiftung „Ärzte helfen Ärzten“ ist das große Gemeinschaftswerk der gesamten Ärzteschaft. Die Stiftung dokumentiert durch ihr anspruchsvolles Hilfeprogramm einzigartig das Engagement einer ganzen Berufsgruppe für ihre Angehörigen. Helfen Sie bitte gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit, dass wir die Kolleginnen, Kollegen und Kollegenkinder, die sich vertrauensvoll an die Stiftung gewandt haben, nicht enttäuschen müssen.

Die Stiftung hat folgende Konten:

„Ärzte helfen Ärzten“, Deutsche Apotheker- und Ärztebank Stuttgart Nr. 0001486942 (BLZ 60090609), Postbank Stuttgart Nr. 41533-701 (BLZ 60010070) oder Sparkasse Bonn Nr. 24000705 (BLZ 38050000).




Quelle: Hartmannbund Magazin 8/2003, S.13


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